Berichte zum Pilgerweg:
Jülich Magazin #17
Siehe Download
Fotos und Layout Norbert Freudenberg

Texte Peter Nieveler.
Literatur und Quellen-Hinweise
Handbuch des Bistums Aachen, 3. Ausgabe 1994
sowie vielfältige Hinweise und Angaben in kleinen Schriften der einzelnen Pfarren
Veranstaltungen
Liebe Pilgerfreunde,
wir hatten für dieses Jahr eine Sternwallfahrt in Planung. Da derzeit die Arbeiten an der Fusion der GdG Heilig Geist in vollem Gang sind, und auch noch die Neuwahlen der gemeinsamen Gremien anstehen, hat sich im Kalender leider kein passender Termin finden lassen.
Wenn sich die Gremien konstituiert haben, werden wir das Projekt wieder aufnehmen. In der Hoffnung, dass dies in 2013 gelingt, bedankt sich Ihr Pilgerwegteam für Ihre Geduld.
Die Pilgerkarte der GdG Hl. Geist, Jülich ist unten im Downloadbereich für Sie eingestellt und kann heruntergeladen werden. In den Kirchen der GDG finden Sie das Original. Besuchen Sie die Kirchen in der GdG Hl. Geist, Jülich !
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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Nobert Freudenberg:
02461 939693
Per eMail: norbert@freudenberg.co
oder verwenden Sie das Kontaktformular.
»DIE ABER, DIE DEM HERRN VERTRAUEN, LAUFEN UND WERDEN NICHT MÜDE, SIE GEHEN UND WERDEN NICHT MATT.«
<Jesaja 40,31>
WEGE ZU DEN PILGERORTEN IN DER GEMEINSCHAFT DER GEMEINDEN HEILIG GEIST JÜLICH
»UNRUHIG IST UNSER HERZ….«
»UNRUHIG« zogen die Könige zur Krippe nach Bethlehem. Sie suchten den neuen König, das Heil der Welt.
»UNRUHIG« wandern Pilger in aller Welt auf der Suche nach Ruhe, Frieden, Freiheit, Glück!
»UNRUHIG« besuchen sie Kirchen und Kathedralen, suchen sich selbst, suchen vielleicht Gott.
»UNRUHIG« suchen sie Freundschaft, Unschuld – Liebe.
»UNRUHIG IST UNSER HERZ, BIS ES RUHE FINDET IN DIR!«
<Augustinus, Bekenntnisse, 1.Buch, 1.Kapitel, 1. Absatz>
Liebe Pilgerinnen, lieber Pilger,
auf die Suche macht sich auch die »GEMEINSCHAFT DER GEMEINDEN HEILIG GEIST JÜLICH«, auf den Weg zu ihren Kirchen und
Kapellen. Mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto, an einem Stück oder in kleinen Abschnitten, immer führen die Wege zu einem der heiligen Orte der GdG, wo man verweilen, beten, die Schöpfung genießen kann. Nicht selten bergen die Kirchen und Kapellen wertvolle Kunstschätze. Diese zu betrachten führt den Pilger in die Gemeinschaft all derer, die früher schon hier waren, zu denen, die diese Werke schufen, sie anschauten, beteten.
Grußwort Bürgermeister Stommel zur
Eröffnung des Jülicher Pilgerweges
So. 11.09.2011, 11:30, Kirchplatz Koslar
Sehr geehrter Herr Pfarrer Dr. Jöcken,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste,
der Satz „Ich bin dann mal weg!“ ist seit dem gleichlautenden Buch von Hape Kerkeling zu einer Art Synonym für das Pilgern geworden. Pilgern ist „in“, bekannte Persönlichkeiten machen es vor und lassen uns an ihren Erlebnissen teilhaben. Sicher kann man über die Sinnhaftigkeit solcher Berichte streiten. Mancher fragt sich ob es sich tatsächlich um ein Pilgern im christlichen Sinne handelt.
Wallfahrten zu Pilgerstätten gab es in allen Zeiten und überall auf dieser Welt. Auch in unserer Region, in unseren Kirchengemeinden gibt es Pilgergruppen die sich zu Fuß, mit dem Rad oder dem Schiff immer wieder auf den Weg machen. Oft zu regelmäßigen Terminen und mit einer sich kaum verändernden Gruppe. Sich einer solchen Gruppe anzuschließen fällt manchen Menschen schwer. Sie begeben sich lieber allein auf den Pilgerweg. Allen gemeinsam ist die Unruhe und die Suche. Der von Ihnen ausgewählte Text „Unruhig ist unser Herz...“ drückt dies sehr treffend aus.
Nicht jeder hat die Möglichkeit sechs Wochen auf dem Jakobsweg durch Spanien zu wandern. Einige Stunden für einen Teilabschnitt auf dem Jülicher Pilgerweg sind sicher leichter zu finden im oft hektischen Alltag. Ich hoffe, dass die mit vielen Informationen versehene Pilgerkarte zahlreichen Menschen Anreiz bietet, sich auf den Jülicher Pilgerweg zu begeben. Für einige zunächst vielleicht eher unter dem Aspekt einer netten Fahrradtour. Doch ganz gleich, welcher Grund im Vordergrund steht und ob sie den Weg allein oder in einer Gruppe beginnen, der Weg führt sie in die Gemeinschaft derer, die ebenso auf dem Weg sind oder waren.
Gerade für die noch recht junge Gemeinschaft der Gemeinden Heilig Geist bietet der Jülicher Pilgerweg eine Möglichkeit die Besonderheiten der Kirchen und Kapellen in den verschiedenen Ortsteilen und die Wege zueinander zu entdecken. Er ist damit ein schönes Symbol für das Zusammenwachsen der Gemeinschaft der Gemeinden wobei die Besonderheiten vor Ort Berücksichtigung und Anerkennung finden.
Die Kirchen und die Wege waren schon da, sie in der Form eines Jülicher Pilgerweges zu präsentieren bedeutet sehr viel Arbeit. Diese Arbeit haben Frau Anke Keppel, Frau Cordula Schmitz, Herr Dr. Peter Nieveler und Herr Freudenberg in den vergangenen Monaten ehrenamtlich geleistet. Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Engagement.
Ich hoffe, dass zahlreiche Menschen sich auf den Weg machen, auf den Jülicher Pilgerweg zu unseren Kirchen, zu sich, zueinander, zu Gott. Nehmen Sie sich die Zeit und sagen Sie ab und zu einmal „Ich bin dann mal weg.“
